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ACEEPT Project Week

Im November 2015 machten sich zwölf Studentinnen des Studiengangs Internationales Tourismus-Management auf den Weg nach Chambéry im französischen Département Savoie Mont-Blanc, um als Team Germany die htw saar auf der ACEEPT Project Week zu vertreten.

Im Laufe der Projektwoche stellten sich die Studierenden der Aufgabe, ein marktfähiges Nischenprodukt für den Tourismus in der Alpenregion zu entwickeln. Hierzu arbeiteten rund 100 Studierende von zehn Hochschulen aus ganz Europa in international besetzten Teams zusammen. Heraus kamen kreative Ideen, wie beispielsweise Flitterwochen in der Felswand, Teambuilding in der Natur oder eine Dating-App unterstützte Reise für Singles. Einige der Vorschläge überzeugten die Jury bestehend aus Studierenden, Praktikern und Dozenten besonders und wurden mit Preisen ausgezeichnet. In allen prämierten Teams waren Studentinnen der htw saar beteiligt.

Bereits an ihren Heimathochschulen bereiteten sich die Studierenden umfangreich auf die gestellten Aufgaben vor. So mussten zu Beginn des Workshops touristische Nischenprodukte des jeweiligen Heimatlandes präsentiert werden. Außerdem sollte das eigene Team und der Hochschulstandort möglichst kreativ vorgestellt werden. Die Studentinnen der htw saar drehten hierzu ein Video, in dem sich alle Teilnehmerinnen vorstellten, jeweils vor einem anderen extra dafür ausgewählten Hintergrund des Saarlandes oder der htw saar. Als Nischenthema im Deutschlandtourismus wählte das deutsche Team „Digital Detox“, also Urlaub frei von jeglicher Mediennutzung wie Smartphone, Tablet oder Computer.

Damit sich die Teilnehmer bereits zu Beginn besser kennen lernen konnten, veranstalteten sie am Abend des ersten Workshoptages die „International fair“, eine Messe bei der sich jedes Teilnehmerland mit einem selbst konzipierten Stand und mit Hilfe regionaler Bräuche und Produkte vorstellte. Die Teilnehmerinnen der htw saar präsentierten hier auf äußerst unterhaltsame und anschauliche Weise Saarbrücken als Studentenstadt.

 

Team Germany auf der International Fair
Team Germany auf der International Fair: Franziska Mayer, Michelle Weber, Achim Schröder, Miriam Renner, Beatrice Ottmann, Maren Linnenberger, Elena Mertes, Jule Reiner, Lena Fuchs (obere Reihe v.l.n.r.), Kathy Knak, Julia Trost, Laura Martin, Myriam Wolters (untere Reihe v.l.n.r.)

Im Laufe der Woche unternahmen die Teilnehmer Exkursionen nach Lyon und Annecy. Hierbei wurden die Teams erneut durchmischt, so dass sich die Teilnehmer untereinander noch besser kennenlernen und austauschen konnten. Dazu dienten auch verschiedene Aktivitäten, die die Teams während ihrer Sightseeingtouren erledigen mussten. Eines der Highlights in Lyon war das Museum „Musée des confluences“ sowie die zahllosen Fotos, die anschließend mit dem „Only Lyon“-Schild gemacht wurden. „Only Lyon“ ist die Marketing-Kampagne der Stadt Lyon, die den Studierenden vorher in einem Fachvortrag nahe gebracht wurde.

Weitere Fachvorträge an der Université Savoie-Mont Blanc, einer Partnerhochschule der htw saar, verdeutlichten den Teilnehmern die Besonderheiten und Herausforderungen der Region. Die Referenten aus Wissenschaft und Praxis vermittelten hierbei aktuelle Erkenntnisse aus dem Bereich Nischenmarketing und über die Region Savoie-Mont Blanc.

Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer ihre Zertifikate und die besten Projekte wurden prämiert. Das Museé Beaux Arts in Chambèry lieferte hierzu den festlichen Rahmen für den Abschluss einer erfolgreichen ACEEPT Project Week.

 

Gruppenfoto
Julia Trost, Kathy Knak, Maren Linnenberger, Franziska Mayer, Elena Mertes, Lena Fuchs, Jule Reiner, Achim Schröder, Myriam Wolters, Michelle Weber, Laura Martin, Beatrice Ottmann, Miriam Renner (v.l.n.r.)

ACEEPT ist ein internationales Netzwerk von Tourismus-Hochschulen aus ganz Europa. Die nächste ACEEPT Projektwoche findet im November 2016 in Huesca/Spanien statt. Seit 2014 ist die htw saar vollwertiges Mitglied des ACEEPT Netzwerks und wird 2017 Gastgeber der Projektwoche in Deutschland sein.

 

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2 Kommentare in “ACEEPT Project Week”

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  1. Kunstgenuss ist ein hervorragendes Mittel zur Zerstreuung – wie der Herr Professor auf (und vor) diesem Bild eindrucksvoll demonstriert.