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Humanitäre Logistik in Finnland und Deutschland

Die Zusammenarbeit mit der Partnerhochschule Metropolia in Helsinki / Finnland ist nun auch im Curriculum angekommen. Neben dem erfolgreichen Austausch von ERASMUS-Studierenden und Lehrenden (Prof. Dr. Thomas Bousonville von der htw saar und Kaija Haapasalo von der Metropolia Business School) über das ERASMUS+ Programm haben wir in diesem Semester zum ersten Mal eine grenzüberschreitende Lehrveranstaltung ins Leben gerufen und gemeistert.

Innovation in der Lehre wird im Cluster Logistik und in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften groß geschrieben. Dieser neue und innovative Weg hat uns im aktuellen Semester zu einem grenzüberschreitenden Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Bousonville, Anne Steinhaus und Kaija Haapasalo geführt. Gemeinsam mit 15 Studierenden des Studiengangs International Business and Logistics der Partnerhochschule Metropolia Business School (Helsinki, Finnland) haben sechs deutsche Studierende aus den Studiengängen Betriebswirtschaft, Logistik (DFHI) und Internationale Betriebswirtschaft am Thema „Logistics of Refugee Aid in Finland and in Germany“ gearbeitet. Das Hauptziel des Projekts war es, den Prozess – angefangen beim Grenzübergang über die Erstaufnahmestellen bis hin zur Unterbringung in den Gemeinden bzw. der Rückführung ins Heimatland – zu untersuchen und zu vergleichen.

Trotz einiger Hürden war die Durchführung des Projekts sehr erfolgreich. Die größte Hürde waren sicherlich die unterschiedlichen Semestertermine an den beiden Hochschulen. Das finnische Semester startet bereits im Januar und somit war auch der Projektstart bereits im Januar. In dieser Phase haben die finnischen Studierenden das Projektmanagement aufgebaut und Softwaretools getestet, um eine Grundlage für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu legen.

Die erste gemeinsame Videokonferenz im März 2016 war gleichzeitig der Auftakt für die deutschen Studierenden. Literaturrecherche und eine Feldanalyse standen bei den Studierenden beider Hochschulen auf dem Plan. Um die einzelnen Themen der Forschungsfrage zu bearbeiten, bildeten die Studierenden fünf internationale Teilgruppen. Es wurden Interviewtermine mit Verantwortlichen vereinbart und durchgeführt, zum Beispiel mit dem Leiter der Erstaufnahmestelle in Lebach und dem Innenminister von Finnland.

Bei der zweiten Videokonferenz im April 2016 wurden die jeweiligen Ergebnisse der nationalen Recherche und Analyse vorgestellt. Der Höhepunkt des Projekts war das Treffen aller Studierenden im Rahmen der Europe Week vom 9. bis 13. Mai 2016 an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der htw saar in Saarbrücken. In diesem Rahmen fand am 12. Mai 2016 die Abschlusspräsentation des Projekts statt. Da nicht alle Studierenden nach Deutschland kommen konnten, wurden diese per Videokonferenz zugeschaltet. Bei der Europe Week wurde auch der Abschlussbericht zu dem gemeinsamen Projekt erstellt. Dieser kann eingesehen werden unter logistik.htwsaar.de.

Die Studierenden äußerten sich sehr positiv zu dieser Kooperation und hoffen, dass diese Form der Lehre auch weiterhin existieren wird:

“This project was a new, interesting and rewarding learning experience within the field of logistics, as it involved aspects of the supply chain which are not often discussed or analyzed. The project was at times challenging as information and procedures were constantly changing. Both Finnish and German students were very motivated and communicated well with each other producing together good research. Also, the Europe Week was a remarkable experience combining work and social life: the staff and students of htw saar were welcoming and friendly and made us feel like home. We felt that the project as a whole was a success and we are hoping that this kind of co-operation in form of international projects will continue.”

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Thomas Bousonville und Anne Steinhaus

 

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Bei der Europe Week an der htw saar trafen sich die deutschen und finnischen Studierenden. Fotos von Astrid Karger und Kaija Haapasalo

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2 Kommentare in “Humanitäre Logistik in Finnland und Deutschland”

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    • Hello Johne749,
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