Sie lesen gerade: Vertrieb 4.0: Nur „Verkäufer“ oder geschätzter Partner?

Vertrieb 4.0: Nur „Verkäufer“ oder geschätzter Partner?

„Schon nach der lockeren Begrüßung war ich angekommen und spätestens nach dem Speed-Networking wusste ich, dass die Sales Summer School eine tolle Veranstaltung wird“, so eine Teilnehmerin der zweiten Sales Summer School am Saarbrücker Flughafen im September 2016. Die gemeinsam von der htw saar und der gwSaar (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Saar) organisierte Veranstaltung war vollends ausgebucht. Aus unterschiedlichen Branchen, wie Anlagen- und Maschinenbau, Automobil-, IT- oder Zulieferindustrie, hatten sich zahlreiche Teilnehmer schon frühzeitig angemeldet. Sie alle wollten von der Veranstaltung mit Workshop-Charakter am Saarbrücker Flughafen profitieren und ihr Vertriebsprofil schärfen. Diesjähriger Schwerpunkt war das Thema „Vertrieb 4.0 – Professioneller Technischer & IT-Vertrieb“.

Nachdem Jürgen Barke, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, sowie Prof. Dr.-Ing. Jürgen Griebsch, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der htw saar, die Teilnehmer begrüßt hatten, ging es auch gleich los mit den praxisnahen Redebeiträgen, Fallstudienarbeiten und Workshops. Der erste Vortrag zum Thema ‚Digitale Welten: Veränderung von Vertriebswelten und deren Bedeutung für Vertriebsexperten‘ der beiden Organisatoren Prof. Dr. Wolfgang Appel und Prof. Dr. Frank Hälsig zeigte die Treiber des digitalen Wandels und die Auswirkungen auf Arbeits- und Vertriebswelt. Darauf berichteten die Praktiker von ihren Erfahrungen und zeigten Entwicklungen auf.

 

Frisches Know-how für die Arbeit im Vertrieb

Gut ausgestattet mit aktuellem technischen Know-how, durchsetzungsfähig, dynamisch, hervorragende Netzwerker, bereit zum brillanten und umfassenden Service – das sind Eigenschaften, die von erfolgreichen Vertriebsmitarbeiten erwartet werden. Zudem setzen Unternehmen und Auftraggeber ihr ausgeklügeltes Know-how in Sachen Sales-Strategie, dem Umgang mit schwierigen Verhandlungssituationen und der wachsenden Digitalisierung bzw. Internationalisierung voraus.

Wie wird sich das immer komplexer werdende Arbeitsfeld entwickeln? Vor allem in technischer Hinsicht: Welche Herausforderungen stellt das Thema Industrie 4.0 an den technischen Vertrieb, der ohnehin immer komplexer wird? Das sind Themen, die in der Summer School erörtert und bearbeitet wurden.

 

Lebendiger Wissenstransfer und gute neue Kontakte

Vertriebskompetenz schärfen, Netzwerke erweitern, Partner finden – auch das konnte man in der „Sommer-Vertriebsschule“. Denn da gab es nicht nur aufschlussreiche Vorträge von sattelfesten Profis sondern auch verschiedenartige Workshops und Case Studies. Neben den beiden Organisatoren war die htw saar durch den Vortrag ‚Vertriebsoptimierung mit behavioral economics‘ von  Prof. Dr. Markus Münter erfolgreich vertreten.

Wie bei der letzten Sales Summer School gab es wieder ein lebendiges Speed Networking. Spätestens jetzt kamen die Teilnehmer in Bewegung und knüpften neue, anregende Kontakte.

 

Erfreuliche Rückmeldung

Die Evaluierung bei den Teilnehmern brachte eine sehr positive Resonanz: Es gab durchweg positives Feedback für die Qualität der Veranstaltung – sowohl die  Referentenbeiträge betreffend als auch die Organisation. 100 Prozent der Teilnehmer würden an einer Folgeveranstaltung wieder teilnehmen. gwSaar und htw saar werten das als erfreuliche Bestätigung. „Meine Erwartungen wurden erfüllt: Die Mischung der Beiträge war sehr gelungen und das Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet. Durch das zusätzliche Angebot der Abendveranstaltung war genügend Raum für die Teilnehmer geschaffen, sich untereinander und mit den Referenten zu vernetzen.Ich freue mich auf eine Wiederholung der Sales Summer School!“ sagte beispielsweise Thomas Koch, Mitglied der Geschäftsführung der Concept LEASING GmbH Neunkirchen.

 

Blick hinter die Kulissen des Flughafens Saarbrücken

Ein Highlight im Abendprogramm: Die Veranstalter nutzten dieses Jahr den Standortfaktor Flughafen und organisierten einen Besuch bei der Flughafenfeuerwehr. Mit riesigen Wasserfontänen fingierten sie einen Einsatz auf dem Rollfeld. Die Gäste waren begeistert und filmten das Szenario, um es „mit nach Hause zu nehmen“, so eine Teilnehmerin. Danach ging es zum gemeinsamen lukullischen Abschluss ins Saarbrücker Schlosscafé. Dort ließen die Teilnehmer und auch viele Referenten bei leckerem Essen noch einmal den ersten „Schultag“ Revue passieren.

 

Ausblick

„Wir werden die Veranstaltung im zweijährigen Turnus zu unterschiedlichen Vertriebs-Schwerpunkten in den nächsten Jahren weiterführen“, so Organisator Appel. Von Seiten der htw saar haben acht ausgewählte Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen teilgenommen, so aus den Master-Studiengängen Marketing Science und Automotive Production Engineering. „Durch die Teilnahme von Studierenden und Unternehmensvertretern ist die Sales Summer School ein wichtiger Baustein, um die htw saar und die saarländischen Unternehmen enger miteinander zu verknüpfen“ betont Hälsig.

 

salesummerschool
Die zweite Sales Summer School 2016 versorgte Vertriebsmitarbeiter mit brandneuem Experten-Know-how.
salesummerschool1
Auch Networking zwischen den Teilnehmern steht bei der Sales Summer School im Fokus.

 

Artikel drucken

0 Kommentare in “Vertrieb 4.0: Nur „Verkäufer“ oder geschätzter Partner?”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.