Bundesweit im Dialog: Präsentation der Ergebnisse „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“ auf Fachforen, Kongressen und Fachtagen
Die Ergebnisse der Studie „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“, in deren Rahmen im Jahr 2025 bundesweit mehr als 5.000 Fachkräfte zu ihren Rahmenbedingungen und Arbeitsschwerpunkten befragt wurden, stoßen weiterhin auf großes Interesse in Wissenschaft, Praxis und Bildungspolitik. Aktuell sind die Studienverantwortlichen – Sebastian Rahn und Lars Bieringer – bundesweit unterwegs, um die zentralen Befunde der Befragung in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten vorzustellen und mit Fachpublikum zu diskutieren.
Ein besonderes Highlight war das Fachforum Schulsozialarbeit am 23. Januar in der Robert Bosch Stiftung in Berlin. Rund 100 geladene Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis und Steuerung kamen zusammen, um über Perspektiven und strukturelle Weiterentwicklungen der Schulsozialarbeit auf Bundes- und Landesebene zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde durch ein Grußwort unserer Vizepräsidentin Charis Förster eröffnet. Der intensive fachliche Austausch zeigte eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an länderübergreifendem Dialog und vergleichender Forschung in diesem Handlungsfeld ist.

Ein weiteres Highlight war eine Exkursion mit Studierenden der htw saar zu einem Fachtag an der Technischen Hochschule Nürnberg Anfang Februar. Dort präsentierten die Studierenden eigene Auswertungen, die auf den Daten der bundesweiten Befragung basieren. Die Veranstaltung bot nicht nur fachliche Impulse, sondern verdeutlichte auch, wie forschungsbasierte Lehre und aktuelle Praxisdebatten sinnvoll miteinander verknüpft werden können.


Auch beim Bundeskongress Schulsozialarbeit am 5. und 6. März mit über 600 Teilnehmenden wurden die Studienergebnisse vorgestellt und intensiv diskutiert. In diesem Rahmen bestand zudem die Gelegenheit, die Hildesheimer Erklärung zur Schulsozialarbeit fachlich einzuordnen und zu kommentieren. Der Kongress machte deutlich, dass die bundesweite Vergleichsperspektive einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Struktur- und Qualitätsdebatte leistet.


Neben diesen Veranstaltungen stehen in den kommenden Wochen weitere Vorträge auf dem Programm u.a. in Bremen, Dresden und Duisburg. Ziel bleibt es, die Ergebnisse der Befragung in unterschiedlichen Kontexten zur Diskussion zu stellen und Impulse für eine nachhaltige und strukturell abgesicherte Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit zu geben.
Begleitend zu diesen Präsentationen entsteht die umfassende Veröffentlichung „Schulsozialarbeit in Deutschland 2025“, die erstmals eine bundeslandübergreifende Gesamtdarstellung der Strukturen und Befragungsergebnisse zur Schulsozialarbeit in Deutschland bietet und voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte erscheint. Daran anknüpfend haben Lars Bieringer und Sebastian Rahn erneut erste Fördermittel aus dem Landesforschungsförderungsprogramm des Saarlandes eingeworben, um künftig insbesondere die Steuerungsebene der Schulsozialarbeit systematisch in den Blick zu nehmen. Geplant ist für das kommende Jahr eine bundesweite Befragung von Anstellungsträgern der Schulsozialarbeit, ergänzt um die Perspektive von Schulleitungen, um strukturelle Rahmenbedingungen, Steuerungslogiken und Kooperationsbeziehungen differenziert zu analysieren.
0 Kommentare in “Bundesweit im Dialog: Präsentation der Ergebnisse „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“ auf Fachforen, Kongressen und Fachtagen”