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Produktiv mit KI: Moodlekurse und Lerninhalte effizient vorbereiten 

Im Rahmen des Präsenztages der Woche der digitalen Bildung fand am 02.03.2026 an der Universität des Saarlandes der Workshop „Produktiv mit KI: Moodlekurse und Lerninhalte effizient vorbereiten“ statt. Die teilnehmenden Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit, sich praxisnah mit dem didaktisch fundierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehrveranstaltungsplanung und -durchführung auseinanderzusetzen.

Die vom 02.-06.03.2026 veranstaltete “Woche der digitalen Bildung stand unter dem Motto „Potenzial digital – im Zeitalter von KI“ und wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur in Kooperation mit dem Bildungscampus Saar durchgeführt. Zu den weiteren Partnern zählten die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, das East Side Fab, die Landesmedienanstalt Saarland sowie das CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit.

Geleitet wurde der Workshop von Marion Douba (Digital gestützte Lehr- und Lernszenarien) und Beate Winterholler (Mediendidaktik), beide Mitarbeiterinnen der Abteilung Studium und Lehre der htw saar. Inhaltlich verknüpfte die Veranstaltung theoretische Grundlagen mit konkreten Anwendungsszenarien: Im Fokus stand die KI-gestützte Konzeption von Moodlekursen als begleitendes Element zum Präsenzunterricht sowie deren didaktische Anreicherung durch Storytelling und multimediale Inhalte.

Besonderes Interesse galt der effizienten Erstellung von Lernmaterialien mithilfe von KI-Tools. Demonstriert wurde unter anderem, wie Texte, Aufgabenstellungen und Quizfragen zeitsparend generiert und didaktisch sinnvoll aufbereitet werden können. Hervorzuheben ist dabei die KI-unterstützte Erstellung von Quizfragen im GIFT-Format, die sich unkompliziert in Moodle importieren lassen und so eine schnelle Erstellung adaptiver Übungsformate ermöglichen. Anhand exemplarischer Prompts wurden die einzelnen Schritte transparent erläutert und live im Chatbot Telli demonstriert, welcher allen saarländischen Schulen zur Verfügung steht.

Der Workshop verdeutlichte eindrucksvoll, dass KI nicht als Ersatz, sondern als produktives Unterstützungsinstrument für Lehrkräfte zu verstehen ist. Durch den reflektierten Einsatz lassen sich nicht nur Arbeitsprozesse optimieren, sondern auch didaktische Gestaltungsspielräume erweitern. Damit leistete die Veranstaltung einen substanziellen Beitrag zur Frage, wie das Potenzial digitaler Technologien im Zeitalter von KI verantwortungsvoll und gewinnbringend für die (Hochschul-)lehre genutzt werden kann.

 

Marion Douba (Digital gestützte Lehr- und Lernszenarien) und und Beate Winterholler (Mediendidaktik) leiteten den Workshop „Produktiv mit KI: Moodlekurse und Lerninhalte effizient vorbereiten.“ Foto: htw saar

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2 Kommentare in “Produktiv mit KI: Moodlekurse und Lerninhalte effizient vorbereiten ”

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  1. Die Vita der beiden Mitarbeiterinnen zeigt aber deutlich das sie keinen KI oder IT Bezug haben. Das wiederrum zeigt den Kompentzgrad der HTWdS zu dem Themengebiet

    • Universitäten sind in erster Linie forschungsorientierte Organisationen, was sich in den Studiengängen und der Arbeit an den Lehrstühlen und in den Instituten niederschlägt. Fachhochschulen, zu denen auch die htw saar zählt, haben dagegen die Aufgabe, in erster Linie anwendungsorientiert zu arbeiten. Entsprechende Informationen finden Sie auch im SHSG §3. Diese grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweise der beiden Hochschultypen schließt aber nicht aus, dass auch Universitäten einen Anwendungsbezug herstellen oder Fachhochschulen forschen dürfen. Die beiden von Ihnen genannten Damen arbeiten somit in einer Organisation, die in erster Linie anwendungsorientiert agiert. Sie streben also nicht an, das Moodle-System oder die KI (bspw. durch Forschungsleistungen) zu verbessern, sondern die bestehenden Systeme kompetent zu nutzen. Von Frau Winterholler weiß ich, entgegen Ihrer Behauptung, dass sie ein Informatikstudium abgeschlossen hat – das haben Sie schlecht oder gar nicht recherchiert. Zudem arbeitet sie seit einigen Jahren bereits im Bereich der Mediendidaktik an der Hochschule. Zu Frau Douba ist zu sagen, dass sie seit vielen Jahren sehr engagiert, zuverlässig und kompetent die Lehrenden an der htw saar hinsichtlich digital gestützter Lehr- und Lernszenarien unterstützt, weshalb auch sie einen Bezug zu IT-Themen aufweist. Zudem habe ich große Zweifel, dass sich aufgrund der Fähigkeiten zweier Personen auf den Kompetenzgrad einer Hochschule schließen lässt. Wenn das wirklich möglich wäre, dann kann ich die Hochschule nur beglückwünschen.