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Wissenschaft trifft Wirtschaft

Die htw saar und die Hochschule Kaiserslautern bieten ihren Professorinnen und Professoren jedes Jahr die Möglichkeit, regionale Unternehmen im Rahmen von Exkursionen kennenzulernen. Die ProfessorInnen-Exkursionen bieten sowohl den Hochschulen als auch den Unternehmen wertvolle Vorteile. Im Vordergrund steht dabei vor allem das Networking. So können leitende Mitarbeiter und Professoren persönliche Kontakte knüpfen, um Fragen zur Praxiseinbindung in Studium und Lehre sowie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsthemen zu diskutieren.

In diesem Jahr besuchten neun Professoren und drei Mitarbeiter aus Forschung und Lehre der htw saar und der Hochschule Kaiserslautern im Rahmen der gemeinsamen Professoren-Exkursion das Unternehmen Fresenius Medical Care in St. Wendel.

Nach einer Vorstellung des Unternehmens durch Dr. Christian Schall, verantwortlich für Plant Communication und Application Technology, schlossen sich eine Werksbesichtigung und Workshops zu den Themenbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Logistik an. Im kleinen Kreis diskutierten leitende Mitarbeiter des Unternehmens mit den Gästen der Hochschulen Kooperationsmöglichkeiten zur Lösung der aktuellen Herausforderungen durch einen zunehmenden Fach- und Führungskräftemangel sowie gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Das Themenspektrum reichte dabei von Verladelogistik über Energieeffizienz in der Produktion, Fragen des Korrosionsschutzes bis hin zum Kooperativen Studium.

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten für Patienten mit chronischem Nierenversagen – einer Krankheit, die mehr als 2,9 Millionen Menschen weltweit betrifft. Das Unternehmen exportiert nicht nur Dialyseprodukte in mehr als 120 Ländern, sondern  betreut außerdem rund 300.000 Dialysepatienten in eigenen Zentren in über 3.600 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika.

Der Aufstieg des Unternehmens zum Weltmarktführer in der Dialyse ist eng mit der Geschichte des Standorts St. Wendel verknüpft. Hier wurden vor mehr als 40 Jahren die ersten Fresenius-Dialysatoren entwickelt.  Heute ist das Werk in St. Wendel einer der weltweit größten Produktionsstandorte für Dialysatoren und einer der wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsstandorte von Fresenius Medical Care. Allein in den letzten Jahren investierte das Unternehmen mehr als 100 Millionen Euro in den Standort. „Und die Investitionen werden in den kommenden Jahren weitergehen“ informierte Schall bei dem Treffen.

Für die Stadt und den Landkreis St.Wendel ist das Unternehmen mit 1.800 Mitarbeitern – davon über 100 Ingenieure aus Elektrotechnik, Maschinenbau, Logistik und Informatik – ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

 

Die Professoren-Exkursion von htw saar und Hochschule Kaiserslautern führte in diesem Jahr zu Fresenius Medical Care in St. Wendel.
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