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Erster internationaler Gründertreff von htw saar und FITT

Beim ersten Gründertreff für internationale Startups von htw saar und FITT gGmbH am 27. März 2019 haben über 30 Teilnehmende ihren unternehmerischen Visionen freien Lauf gelassen. Gastgeber war der Gründer Kurdman Ahmed aus Syrien, der für den Gründertreff sein Lokal Kaverne Lounge zur Verfügung stellte.

Die Veranstaltung wurde von der Existenzgründungsmentorin Sera Babakus eröffnet. Sie ist im Projekt MIGRIS – Migrantinnen und Migranten gründen im Saarland tätig. Anna Lawera, die Gründungsberaterin der htw saar, gab im Anschluss eine Einführung in ihre Tätigkeit und stellte diverse Förderprogramme für Gründungsinteressierte vor.

Dann waren die Gründerinnen und Gründer gefragt. Das Gründerteam DSaar eröffnete die Runde. Die jungen Gründer aus Syrien haben einen Online-Shop gegründet, um Artikel aus Nahost in Deutschland anbieten zu können. Sie erzählten, wie sie auf die Idee gekommen sind und präsentierten den fertigen Online-Shop.

„Es gibt so viel, was man wissen muss, wenn man hier in Deutschland gründet. Das ist für Menschen aus anderen Ländern nicht leicht. Besonders das Steuersystem in Deutschland war für uns kompliziert. Deswegen muss man sich sehr gut im Voraus informieren“, so Firas Abou Kuba von DSaar.

Dominik Schugk berichtete von seinem Team Easy2Ride. Das EXIST-Gründerteam der htw saar entwickelt ein Spurhalteassistenzsystem für Motorräder. Ziel ist es, den Fahrer aktiv zu unterstützten und vor Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern zu warnen.

„Man hat viel Freiraum, man kann flexibel arbeiten, eigene Entscheidungen treffen. Man kann als Gründer bestimmen, mit wem man arbeitet. Das waren für mich wichtige Gründe für eine Existenzgründung“, erklärt Dominik Schugk von Easy2Ride.

Zum Schluss der Präsentationsrunde informierten Vertreter der Sparkasse Saarbrücken und der saaris über Unterstützungsangebote für Gründende im Bereich Finanzierung und Internationalisierung. Danach hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und Kontakte mit den Vertretern zu knüpfen.

„Es macht einfach Sinn, unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen zusammenzubringen. Erfahrung und Innovation, jung und alt, mit und ohne Migrationshintergrund“, ist das Fazit von MIGRIS-Mentorin Sera Babakus. „Wir sehen da viele Möglichkeiten.“

Die syrische Gründerin Basma Kaldi sorgte mit ihrem Catering Unternehmen Orient Catering Saar für leckeres Fingerfood aus Nahost. Zu den Gästen gehörten gründungsinteressierte Studierende und angehende Gründende mit internationalem Hintergrund.

Der Gründertreff findet regelmäßig an verschiedenen Orten in Saarbrücken statt. Der kommende Termin wird rechtzeitig auf der Webseite der htw saar sowie auf Facebook bekannt gegeben.

 

SQUASH und MIGRIS werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes gefördert.

 

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