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Vernetzung und Kooperation in der Sozialen Arbeit und Pädagogik der Kindheit

Vernetzung und Kooperation stellen zentrale Elemente für die Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit dar. Zusammenarbeit zwischen Kolleginnen und Kollegen sowie Betroffenen, Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams oder Gremien stellen einen wichtigen Bereich sozialberuflichen Handelns dar. Netzwerke gelten dabei als Schlüsselkategorie Sozialer Arbeit.

Genau dies vermittelt die Lehrveranstaltung Erziehung/Bildung, Gesundheit und Soziale Arbeit im Kontext von Kooperation und Vernetzung den Studierenden im Studiengang Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit.

Die Grundlage der Veranstaltungen bildet die theoriegeleitete Vorstellung relevanter Bereiche von Kooperation und Vernetzung. Mit dem Ziel eine Diskussion im Plenum anzuregen, sollen sich charakteristische Aufgaben, Strukturbedingungen und Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit und Pädagogik der Kindheit in diesem Kontext erschließen. Darüber hinaus erfolgt die Darstellung praxisrelevanter Aspekte, für die auch Vertreter aus der Praxis eingeladen werden. Dies bietet den Studierenden die Möglichkeit, wissenschaftliche und handlungspraktische Fragestellungen in Beziehung zu setzen und vertiefend zu diskutieren.

So waren im Sommersemester 2019 zwei Mitarbeiterinnen des Kompetenzzentrums der Justiz für ambulante Resozialisierung und Opferhilfe (KARO) zu Besuch an der Fakultät für Sozialwissenschaften, um die Studierenden über die Bereiche der Bewährungshilfe, Führungsaufsicht, Nachsorge, Gerichtshilfe, Haftentscheidungshilfe, Täter-Opfer-Ausgleich sowie Opferhilfe Zeugenbegleitung zu informieren.

Anja Würtz und Frau Wagner stellten zu Beginn das 2015 gegründete Kompetenzzentrum vor. Dieses ging aus dem bis dato tätigen Sozialdienst der Justiz beim Landgericht Saarbrücken hervor. Nach Darlegung der Reform des Sozialdienstgesetzes wurde Bezug auf die Regionalstellen des Kompetenzzentrums im Saarlandes genommen, sodass regionalspezifische Falldarstellungen ermöglicht wurden. Darauf aufbauend präsentierten sie die einzelnen Tätigkeitsbereiche in Theorie und Praxis. Dies stoß auf großes Interesse der Studierenden. Viele Nachfragen ermöglichten einen professionellen Diskurs, sodass schon jetzt Anfragen für weitere gemeinsame Lehrveranstaltungen gestellt wurden.

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