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Alt-Saarbrücken zeigt sich im Licht

Der Masterkurs Architektur-Kommunikation der Schule für Architektur Saar unter der Leitung von Prof. Eve Hartnack und Carsten Feil, zeigte in 27 Laternen Gebäude aus Alt-Saarbrücken. Zu den Laternen gab es wie jedes Jahr Quizfragen, die Besucher gemeinsam mit den Studierenden lösen konnten. Ein geführter Rundgang mit einer Nachtwächterin durch Alt-Saarbrücken für die ganze Familie winkt den Gewinnern.

Die Vermittlung sozio-kultureller Werte kann sich auch an einem gut besuchten Ort mit Volksfestcharakter ergeben. Das Nebeneinander unserer ästhetischen Installation und der Weihnachtsmarktstände, deren Angebot vielfach das leibliche Wohl befriedigt, ergänzt sich sehr positiv.

Mitgemacht haben 27 Studierende bei den Bildern und den Besuchergesprächen auf dem Markt sowie 3 Studierende beim Auf- und Abbau des Standes. Dank gilt den Mitarbeitern Markus Towae und Bernhard Schwarz, die die Installation und den dazugehörigen Stand mit Hilfe der Studierenden auf- und abbauen.

Erfahrungsbericht von Lena Thamke

Das diesjährige Projekt bestand darin, Gebäude aus Alt-Saarbrücken in reduzierter Weise als Laterne darzustellen. Die 27 Laternen wurden rund um den Brunnen vor dem Schloss ausgestellt und sorgten durch die Lichtinszenierung für ein weihnachtliches Ambiente. Die Besucher des Weihnachtsmarktes waren begeistert von unseren Arbeiten und fanden sichtlich Gefallen daran, herauszufinden, um welche Gebäude es sich bei den einzelnen Laternen handelt. Durch die Reduktion der Gebäude auf das Wesentliche, waren viele Besucher überrascht, wie schön Alt-Saarbrücken sein kann.
Über das von uns vorbereitete Quiz mit 4 Fragen zu den Laternen kamen wir schnell mit den Besuchern ins Gespräch und bekamen durchweg viel Lob und Zuspruch. Es war schön zu sehen, dass nicht nur zahlreich teilgenommen wurde, sondern die Fragen auch mit Freude und viel Engagement beantwortet wurden. Auch den Kindern machte es Spaß die Rätsel zu lösen und sich dafür einen unserer selbstgemachten Baumanhänger aussuchen zu dürfen.
Häufig wurden wir gefragt, was nach dem Weihnachtsmarkt mit den Laternen geschieht, weil einige Besucher die Laternen am liebsten gekauft hätten. Auch Sätze wie: „So etwas sollte es viel öfter geben“ und „Die Laternen sollten auch anderswo ausgestellt werden“ waren eine positive Bestätigung für unsere Arbeiten.
Rückblickend war es sowohl für uns als auch für die Besucher ein tolles Projekt, welches jedem viel Freude bereitete.

Erfahrungsbericht Christian Begon

Nach dem ersten Stadtrundgang durch Alt Saarbrücken, während dem sich jeder Student ein Gebäude zur Bearbeitung ausgesucht hat, konzentrierten wir uns auf die Reduktion der entscheidenden Merkmale für unsere Laternen. Wöchentlich hatten wir dann die Gelegenheit anhand von Arbeitsmodellen den Abstraktionsgrad mit unseren Professoren zu besprechen.
Die Umsetzung die fertigen Modelle sowie die Organisation des Weihnachtsmarktes beanspruchte unsere Zeit dann doch maßgeblich.
Um so schöner war die Resonanz auf dem Weihnachtsmarkt. Der Stand passte hervorragend in das Ambiente auf dem Schlossplatz und die Laternen wurden vom Aufbauteam um den Schlossbrunnen herum drapiert. Die Besucher ließen sich Zeit zu entdecken, was wir, die Studierenden der htw ihnen dort präsentierten. Auch am vorbereiteten Quiz zu Alt-Saarbrücken waren die meisten sehr interessiert.
Der Glühwein selbst wurde vor Ort gemischt und schmeckte allen Beteiligten.

Foto: Abbas Sheikh Farshi

Erfahrungsbericht Sina Nickles

Obwohl ich den Alt-Saarbrücker Weihnachtsmarkt als einen stets überfüllten Markt in Erinnerung hatte, war ich dennoch etwas überrascht, wie viele Menschen am Sonntagmorgen bei eisigen Temperaturen und stetigem Nieselregen den Weg zum Schloss und somit zu unseren Laternen gefunden haben. Durch das vorbereitete Quiz kamen wir mit den Besuchern, die sich unsere Arbeit angeschaut haben, ins Gespräch. Während manche auch keine Lust auf das Quiz hatten, haben es andere sehr ernst genommen, bei uns Nachfragen gestellt und sich wirklich jede Laterne bis ins Detail angeschaut. Ich habe gemerkt, wie wir mit dieser Aktion den Besuchern des Weihnachtsmarkts ihren Aufenthalt gestalten konnten, so etwas gibt es schließlich nicht überall. Zwar war es anfangs auch etwas komisch, die Leute einfach so anzusprechen, doch mit je mehr ich gesprochen habe, desto mehr Spaß hat es auch gemacht. Generell haben wir für unsere Laternen positives Feedback bekommen und es war schön zu hören, dass wir mit unserer Arbeit dem Weihnachtsmarkt etwas Besonderes beisteuern konnten.

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