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htw saar begrüßt 1.600 neue Studierende

Am 14. Oktober 2015 lud die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) ihre neueingeschriebenen Studierenden zur Semestereröffnungsfeier in die Saarlandhalle ein.

Prof. Dr. Wolrad Rommel, Rektor der htw saar, eröffnete mit seiner Rede die Feier. Thema war der neue Lebensabschnitt. „Sie wechseln von der Schule zu einer Hochschule. Wir verlangen von Ihnen selbständiges Arbeiten und Eigeninitiative.“ Das Studium an der htw saar habe einen hohen Anspruch und sei kein Spaziergang. „Sie sind an einer Hochschule, es wird erwartet, dass Sie Ihr Studium in die Hand nehmen. Kein Studiengang ist leicht, aber wir lassen Sie nicht alleine und bieten ein umfangreiches Unterstützungs-Angebot.“ Die htw saar, so der Rektor weiter, sei stark in Forschung und Wissenstransfer. Davon profitierten auch die Studierenden. „Wir reden nicht nur über Zukunftstechnologien, hier werden sie gemacht.“

Doris Woll, Vorsitzende des Vorstandes der Saarländischen Investitionskreditbank AG (SIKB), stellte in ihrer Festrede die Möglichkeiten vor, die den Studierenden mit ihrem Abschluss offen stehen. Sie könnten selbstverständlich als Angestellte tätig werden. Im Saarland suchten Unternehmer händeringend Nachfolger, so dass auch das eine spannende Option sei oder sie wagen den Schritt in die Selbständigkeit. Bei den beiden letzten Möglichkeiten wirken die SIKB und die Saarländische Wagniskapital GmbH unterstützend.

Wie erfolgreich die Unterstützung der SIKB sein kann und wie gut das Studium an der htw saar auf eine Selbständigkeit vorbereitet, zeigte das junge Start-Up Qivalon. „2009 saß ich bei der Immatrikulationsfeier an eurer Stelle“ eröffnete Christian Ebert seinen Kurzvortrag. Im Sinn hatte er damals einen sicheren Job mit einem ordentlichen Gehalt und war selber überrascht, dass er heute als Existenz-Gründer vor den frisch immatrikulierten Studierenden sprechen kann. Als Selbständiger, so Ebert, arbeite man „selbst“ und „ständig“, man stehe in der Verantwortung, habe viel Arbeit und wenig Freizeit. „Man hat aber auch viel Freiheit und kann selber entscheiden, in welche Richtung sich die Produkte und das Unternehmen entwickeln.“ Geholfen habe seinem Start-Up die htw saar über die Professoren, die zum Business Plan Rückmeldungen geliefert hatten, das Fachhochschulinstitut für Technologietransfer (Fitt GmbH), das bei organisatorischen Fragen helfen konnte und verschiedene Existenzgründerprogramme. „Wenn ihr eine Idee habt und denkt, dass es einen Markt dafür gibt, sprecht diese Stellen an – sie helfen euch.“

Im Anschluss stellte der Allgemeine Studierendenausschuss der htw saar die studentischen Beteiligungsmöglichkeiten vor. Von der Berufung der Professorinnen und Professoren bis zur Entwicklung der Hochschule – überall gibt es für Studierende die Möglichkeit, ihre Interessen zu artikulieren und aktiv an der Entwicklung ihrer Hochschule zu arbeiten. Um sich vom Stress des Studiums und dem Engagement für die Hochschulentwicklung zu erholen, bietet die Zeit des Studiums aber auch immer die eine oder andere Party.

Prof. Dr. Enrico Lieblang, Prorektor für Studium und Lehre, ging in seinem Schlusswort auf die Service-Stellen der Hochschule ein, die den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite stehen, warb für Engagement in der Hochschule und betonte, dass dieser Lebensabschnitt zu den schönsten im Leben der Studierenden gehören wird.

Die neuen Studierenden verteilten sich im Anschluss an die offizielle Eröffnungsfeier auf die vier Lehr-Standorte der htw saar, um Hinweise und Tipps für einen reibungslosen Studienstart zu erhalten. Dem ersten Vorlesungstag am 19. Oktober 2015 steht damit nichts mehr im Wege.

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