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Workshopreihe „Startups und neue Geschäftsmodelle – Sommersemester 2016“

Ab 9. Mai 2016 – immer montags, 18:00 Uhr
Campus Rotenbühl, Aldi Hörsaal (A-1-05)
mit Referenten von EnBW, SAP, comdirect bank, Bosch, SIKB und vielen mehr…

 

Startups auf Basis neuer Geschäftsmodelle – WhatsApp, Uber, flixbus, netflix, spotify oder Airbnb – prägen die Entwicklung vieler Industrien, schaffen oder nutzen neue Ecosysteme und bedrohen etablierte Unternehmen in deren Existenz. Im Rahmen der Workshopreihe Startups und neue Geschäftsmodelle an der htw saar berichten renommierte Experten von eigenen Erfahrungen, strategischen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Digitalisierung, Industrie 4.0, Startup-Management und Finanzierung bis hin zu disruptiven Innovationen und der Erneuerung bestehender Geschäftsmodelle großer Konzerne.

Startups bedrohen in vielen Industrien etablierte Unternehmen. Treiber für den Erfolg dieser neuen Unternehmen sind nicht nur die kreative und zielsichere Umsetzung von Digitalisierung und der einfachere Zugang zu neuen Zielgruppen über social media und die Generation Facebook und Instagram, sondern insbesondere auch die Schwächen vieler etablierter Unternehmen:

–   Trägheit in der Umsetzung neuer Geschäftsmodelle aufgrund vermeintlich dauerhaft sicherer Gewinne im Bestandsgeschäft,

–   eingeschränkte Freiheitsgrade durch langfristige Investitionen und existierende Technologie- und IT-Plattform und nicht zuletzt, gerade in großen Unternehmen,

–   Entscheidungs- und Umsetzungsprobleme in der Unternehmensorganisation bei der raschen Etablierung neuer Geschäftsmodelle.

Die Überlebensfähigkeit etablierter Unternehmen vor dem Hintergrund disruptiver Innovationen ist weit geringer, als oftmals angenommen – die Beispiele Kodak, Quelle, Nokia, Brockhaus sind nur die Spitze des Eisbergs.

Daneben verändert sich in vielen Industrien derzeit eine grundlegende Logik: Erfolg ist nicht mehr alleine durch gute Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse garantiert, sondern auch durch die Zugehörigkeit zu einem Ecosystem, das schnelles Wachstum ermöglicht und fördert. Zudem verschieben sich die Grenzen der Märkte und Industrien durch Digitalisierung und Plattform-Geschäftsmodelle: neue Wettbewerber optimieren nicht bestehende Geschäftsmodelle, sondern ersetzen und verdrängen diese durch radikal neue, disruptive und hyper-skalierende Konzepte – und dominieren so sehr schnell ganze Industrien und Märkte. In der Folge stellen sich viele grundlegende Fragen:

–   wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus – dominiert vernetzte Produktion durch Industrie 4.0 nur Fabriken und Logistik, oder ersetzten Roboter bald auch Manager?

–   können etablierte Unternehmen den notwendigen Veränderungsprozess autonom und aktiv gestalten, bspw. durch Startup-Initiativen im eigenen Haus – oder müssen sie Kooperationen mit Startups suchen, um schnell genug mit neuen Geschäftsmodellen am Markt aktiv erfolgreich zu sein?

–   findet diese Erneuerung innerhalb des Unternehmens und an den bisherigen Standorten statt – oder muss das Unternehmen in den Startup-Zentren im Silicon Valley oder Tel Aviv aktiv sein, um mit und von digitalen Pionieren zu lernen?

–   wie wirken sich positive Rahmenbedingungen für Startups auf regionales Wirtschaftswachstum, Beschäftigungsentwicklung und Investitionen aus – was bedeutet es für eine Region, wenn dauerhaft die Rahmenbedingungen für Startups ungünstig sind?

Die Vorträge dieses Jahr setzen zwei klare Schwerpunkte: zum einen die Herausforderungen und Strategien großer und etablierter Unternehmen aufgrund Digitalisierung, Industrie 4.0 und geänderter Rahmenbedingungen des Wettbewerbs, zum anderen die Stoßrichtungen von Startups, schnelles und profitables Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Die Antworten werden ein breites betriebswirtschaftliches Spektrum abdecken: über neuartige Vertriebs- und Marketingmodelle, strategische Neuausrichtung, spin offs und Kooperationen sowie Innovationen in der Produktion und Logistik bis hin zur Inkubation und Finanzierung neuer Unternehmen und Geschäftsmodelle.

 

Veranstaltungtermine und -ort:
ab 9. Mai 2016 – immer montags, 18:00 Uhr
Campus Rotenbühl, Raum A-1-05 (Aldi-Hörsaal)

 

Die Workshoptermine und Referenten im Überblick

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