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Gute Lehre@htw saar

Exzellente und praxisorientierte Lehre ist die Kernaufgabe der htw saar. Einen großen Einfluss auf die Weiterentwicklung guter Lehre an der Hochschule hat das Projekt „Optimierung des Studienerfolgs“, das seit April 2012 im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“ mit insgesamt ca. 12 Mio. Euro gefördert wird. Denn die Qualität der Lehre ist entscheidend für den Lernerfolg von Studierenden. Aber wie sieht die Umsetzung an der htw saar konkret aus? In der Blog-Reihe „Gute Lehre@htw saar“ stellen wir verschiedene Facetten guter Lehre vor.

Dieses Mal im Fokus:
Prof. Dr. Christine Dörge und ihre Teilnahme am Dachprogramm Lehren

Das Dachprogramm Lehren ist ein von der Alfred Toepfer Stiftung, der Joachim Herz Stiftung, der NORDMETALL-Stiftung, dem Stifterverband und der Volkswagen Stiftung initiiertes „Bündnis für Hochschullehre“ und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Lehren „konzentriert sich mit einem überfachlichen Ansatz auf Organisationsentwicklung und lehrbezogenes Veränderungsmanagement zur Gestaltung von Lehr-/Lernstrukturen und -kulturen. Es bringt Personen aus Hochschulleitung, Hochschullehre, Hochschuldidaktik und Hochschulmanagement in einen intensiven Dialog über Lehre“* und bildet zudem den Ausgangspunkt für eine zukünftige hochschulübergreifende, auf Fragen der Lehre bezogene, Informations-, Austausch- und Beratungskultur von Hochschulangehörigen zu Hochschulangehörigen.

Bundesweit 86 Personen aus Hochschulleitung, Hochschullehre, Hochschuldidaktik und Hochschulmanagement haben sich mit einem innovativen Lehrprojekt bei der Toepfer Stiftung um die Aufnahme in das in diesem Jahr zum fünften Mal ausgeschriebenen Dachprogramm Lehren beworben. Die Bewerbung von  Prof. Dr. Christine Dörge von der Fakultät für Sozialwissenschaften der htw saar auf einen der auf 32 Personen begrenzten Teilnehmerplätze war dabei erfolgreich. Ihr eingereichtes und im Rahmen ihrer Lehre an der htw saar im Sommersemester gestartetes Lehrprojekt „Didaktisch reflektiertes Lehren und Lernen in Hochschule und Praxis“ richtet sich in der ersten Projektphase primär an die Studierenden des 2013 an der htw saar als Modellstudiengang gestarteten und in der Bundesrepublik konzeptionell einmaligen ausbildungsintegrierten generalistischen Pflege-Studiengangs (B.Sc. Pflege). Innerhalb des Projekts entwickeln die Studierenden nicht nur erste Kompetenzen für eine Lehrtätigkeit, sondern werden vor allem auch darauf vorbereitet, auf hohem qualitativen Niveau den in der Pflegepraxis dringend benötigten Bedarf wissenschaftlich qualifizierter Praxisanleitung abdecken zu können. Neben dem Erwerb des theoretischen pädagogischen Grundgerüsts erarbeiten die Studierenden im Projekt ausgewählte Lehrsequenzen, setzen diese praktisch bei Studierenden anderer Kohorten um und reflektieren sie danach. Der praktizierte Perspektivwechsel bietet den ‚Lehre Lernenden‘ bzw. ,lehrend Lernenden‘ eine (Weiter-)Entwicklung der Möglichkeiten zur didaktischen Reflexion von Lehr-/Lernsituationen und wirkt sich damit auch auf die kritisch-reflektierte Wahrnehmung der Lehre an der Hochschule, der eigenen (studentischen) Mitverantwortung an der Qualität und dem formativen wie summativen Outcome des vorgehaltenen Lehr-/Lernangebotes aus. Das Projekt beinhaltet gleichzeitig konzeptionelle Anknüpfungspunkte für einen potenziellen Transfer in die hochschuldidaktische Weiterbildung.

 

Prof. Dr. Christine Dörge wurde für das Dachprogramm Lehren ausgewählt. In diesem Rahmen nimmt sie u.a. an fünf mehrtägigen Workshops teil.

Im Rahmen der Teilnahme am Dachprogramm Lehren nimmt Prof. Dr. Christine Dörge u.a. an fünf mehrtägigen Workshops teil.  In diesen lernen die Teilnehmenden durch multiperspektivisches Lernen unter- und voneinander ihre strategische Handlungsfähigkeit auszubauen und sich sehr engagiert im intensiven Austausch mit Möglichkeiten der Weiterentwicklung der hochschulischen Lehre an der eigenen Hochschule zu befassen. „Die Teilnahme am Programm ist sehr anstrengend und auch sehr zeitaufwändig. Aber der offene und kritisch-konstruktive Austausch mit Menschen, die für eine gute Lehre und gute Lehrbedingungen an der Hochschule brennen, stellt eine unglaubliche Bereicherung dar. Ich bin den Programmträgern, der Hochschule und dem Kollegenkreis außerordentlich dankbar, dass ich die Chance erhalte, an dem Programm teilnehmen zu dürfen.“, so Prof. Dr. Christine Dörge.

Weitere Informationen zu Lehren

 

* https://lehrehochn.de/programme/#start

 

 

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