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Corona-Krise: htw saar-Studierende entwickeln Informationswebseite für medizinische Ressourcenvermittlung

Das Projekt KapaMonitor wird im Rahmen des von der Bunderegierung im März 2020 initiierten Digitalisierungsprojekts „#WirVsVirus“ gefördert. Foto: KapaMonitor

Studierende und Ehrenamtliche haben eine Webseite entwickelt, die Anbieter von medizinischen Ressourcen und Abnehmer in medizinischen Einrichtungen miteinander verbindet. Die kostenlose Plattform „KapaMonitor“ ist in der Corona-Krise entstanden und soll Engpässe bei der Versorgung von Krankenhäusern und Praxen mit medizinischem Material wie beispielsweise Schutzmasken verhindern. Dabei ist das Konzept der Webseite, das sich in diesem Fall auf die medizinische Ressourcenplanung spezialisiert hat, auch auf andere Bereiche übertragbar.

Vier Studierenden der htw saar (Franziska Lehmon, Marvin Lydorf, Jan Molter, Niklas Schulligen) haben in enger Zusammenarbeit mit dem Projektteam von KapaMonitor eine Webseite entwickelt, welche die Nutzung einer entsprechenden App unterstützen soll. „Mit dem Projekt KapaMonitor möchten wir etwas vorantreiben, was in der aktuellen Lage, aber auch in Zukunft einen Mehrwert liefert“, erklärt Niklas Schulligen, der im Rahmen des Masterstudiengangs Supply Chain Management an der htw saar an dem Projekt mitarbeitet. „Unsere Webseite zielt darauf ab, Krisen in Zukunft besser unter Kontrolle zu bekommen und ein einheitliches System zur Ressourcenplanung zu haben“, so Schulligen.

KapaMonitor hat seinen Ursprung in dem von der Bunderegierung im März 2020 initiierten Digitalisierungsprojekt „#WirVsVirus“, bei dem innovative Lösungen zur Bewältigung der Corona-Krise gesucht wurden. Das Projekt „KapaMonitor“ war dabei eines, das aus 1500 Lösungen ausgewählt und weiterhin gefördert wurde. Bei dem Non-Profit-Projekt arbeiten alle Mitglieder des derzeit 15-köpfigen Teams ehrenamtlich und interdisziplinär. Das Team setzt sich neben vier Studierenden der htw saar aus den Masterstudiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Supply Chain Management noch aus weiteren elf Mitgliedern aus ganz Deutschland aus den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft, Finanzen, IT und Data Science zusammen.

„Wenn man hört, dass so viele Menschen erkrankt sind, fühlt es sich sinnvoll und gut an, Teil eines Projektes zu sein, das der Krise etwas entgegensetzt“, sagt Masterstudentin Franziska Lehmon. „Mit dem Projekt können wir etwas bewegen und auch andere Menschen dazu animieren, mitzumachen“, erklärt Jan Molter.

Seit Anfang April 2020 arbeitet das Team an der Webseite, die nun größtenteils fertiggestellt ist. Laut KapaMonitor-Team können sich dort bald die ersten Nutzer anmelden. „Ich bin davon begeistert, dass uns die htw saar mit dem Fach Webbasiertes Wissensmanagement die Möglichkeit bietet, Projekte voranzutreiben, die uns persönlich am Herzen liegen“ so Marvin Lydorf.

Weitere Infos zum Projekt unter https://kapamonitor-info.de/

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Ein Kommentar in “Corona-Krise: htw saar-Studierende entwickeln Informationswebseite für medizinische Ressourcenvermittlung”

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  1. Ich freue mich sehr, dass mein Studienangebot zum Webbasierten Wissensmanagement für die Masterstudiengänge der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der htw saar einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, ein so wichtiges Projekt voranzutreiben.