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Startup-Support an unserer Hochschule

Nach kürzlich geposteten Blog-Beiträgen zu den Startups Easy to Ride, HEXAFARMS und JobFi ist es nun an der Zeit, den bei diesen Projekten unterstützenden Startup-Support vorzustellen.

Seit dem 01.06.2020 ist an unserer Hochschule das places2x-Gründungsbüro aktiv und in Gebäude 11 im Raum 11.02.05 zu finden, heute bestehend aus Silke, Benjamin und Felix.

Dr. Silke M. Maringer ist Koordinatorin des places2x-Gründungsbüros und Gründungsberaterin, Benjamin Lang ist Gründungsberater mit Spezialisierung in IT und Felix Kirschstein ist Gründungsberater mit Spezialisierung in Marketing.

Silke ist Volkswirtin, Mathematikerin und Physikerin sowie waschechte Saarländerin. Sie bringt mehrjährige Erfahrungen im Bereich der Leitung und Akquise von wissenschaftlichen Forschungsprojekten mit und kennt sich hervorragend in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus, sowohl im Bezug auf das Saarland als auch überregional. Sie ist seit 6,5 Jahren an der htw saar, war bislang dort im Bereich der interdisziplinären Forschung zu intelligenten Verkehrssystemen tätig und hat nebenher ihre Promotion an der UdS absolviert.

Benjamin ist Ingenieur des Maschinenbaus (und htw saar Alumnus) und hat die letzten beiden Jahre in einem Startup der Automotive Innovation verbracht. Darüber hinaus bringt er mehrjährige Erfahrung in Wissenschafts- und Förderprojekten mit und ist zusätzlich als Lehrkraft aktiv in den Bereichen Leichtbau sowie Fahrzeugassistenzsysteme und Automatisierung.

Felix ist Betriebswirt und hat in den letzten Jahren einen Startup-Inkubator mit aufgebaut und sich dabei intensiv mit Entrepreneurship – Innovationsprojekte von Startups – und Intrapreneurship – Innovationsprojekte von etablierten Unternehmen (Corporates) auseinandergesetzt sowie viele Beratungen und Lehrveranstaltungen in diesen Bereichen durchgeführt. Immer mit dem Ziel, Studierende, Startups und Corporates bestmöglich zu verknüpfen. Dabei hilft ihm auch seine mehrjährige Tätigkeit als Facilitator für agile Innovationsmethoden wie zum Beispiel Design Thinking, Design Sprint und Business Model Innovation.

Das Gründungsbüro setzt places2x um: Die htw saar ist hierbei zusammen mit der HBKsaar Preisträger im BMWi-Wettbewerb EXIST-Potentiale, dessen Ziel es ist, die Rahmenbedingungen für Start-ups und wissensbasierte Ausgründungen aus Hochschulen nachhaltig zu verbessern. Erreicht wurde dies mit dem Verbundantrag places2x. Der Fokus des Verbundantrags liegt auf dem Aufbau sowie dem nachhaltigen Ausbau einer flächendeckenden Gründungskultur unter Einbindung der vier saarländischen Hochschulen (Universität des Saarlandes, htw saar, Hochschule der Bildenden Künste Saar, Hochschule für Musik Saar) und zahlreicher Partner aus dem regionalen Wirtschaftsgeschehen. Ziel ist eine belastbare Kooperationsstruktur zwischen den Hochschulen im Bereich Gründungen, Professionalisierung, Prototyping und Infrastruktur zu etablieren.

places2x unterteilt dazu den Gründungsprozess in vier Phasen:

places2learn: In dieser Phase wird für das Thema Unternehmertum mit Lehrveranstaltungen und Events sowie der Erhöhung der Sichtbarkeit von Gründungsaktivitäten sensibilisiert. Ziel ist es, den Gründergeist zu stärken, in Schulen und Hochschulen.

places2create: Gründer in dieser Phase benötigen vor allem Coworking Spaces, Workshops, Werkstätten, Labore sowie Ideenräume, um ihre Ideen und Geschäftsmodellen zu entwickeln.

places2launch: Zeit für die Gründung mit interdisziplinären Beratungs- und Unterstützungsansatz in Bezug auf Förderung und Kooperation sowie Coaching in den entsprechenden Wissenschaftsfeldern.

places2grow: Wachstum der Ausgründung mit passenden Investoren und Unternehmenspartnern.

(v.l.n.r.) Startup-Support an der htw saar durch Felix Kirschstein, Malika Picart, Dr. Silke M. Maringer, Joana Meier und Benjamin Lang (v.l.), Foto: places2x-Gründungsbüro

Doch nicht nur das places2x-Gründungsbüro unterstützt die Startup-Aktivitäten an unserer Hochschule (und darüber hinaus), als weiterer Supporter muss hier auch das Projekt PUSH.GR genannt werden, welches von den Räumen 11.02.03 und 11.02.04 aus koordiniert und administriert wird. Diese wichtige Aufgabe übernehmen PUSH.GR Koordinatorin Malika Picart sowie PUSH.GR Projektmitarbeiterin Joana Meier.

Mit PUSH.GR (www.push-gr.eu) wird eine Plattform für Unternehmer(innen) sowie Studierende der Hochschulen der Großregion mit folgenden Projektzielen entwickelt:

  1. Sensibilisierung einer größeren Anzahl von Studierenden für grenzüberschreitendes Unternehmertum
  2. Beratung und Begleitung von Startups, Scaleups und KMUs für Kooperationen innerhalb der Großregion
  3. Überwindung von Sprachbarrieren zur Steigerung der Innovationsfähigkeit in der Großregion

Die innovative, interaktive und mehrsprachige Kommunikationsplattform schafft einen Rahmen, in dem grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Unternehmensgründung und Vernetzung nachhaltig ermöglicht wird. Markterschließungen und Absatzförderungen inner- und außerhalb der EU sind als Folge zu erwarten (Internationalisierung/Exportsteigerung). Erarbeitet wird das Projekt von Hochschulen, Institutionen und Unternehmen der freien Wirtschaft, die großes Know-How im Bereich Existenzgründung, Technologietransfer und Unternehmensnachfolge mitbringen.

Das Vorhaben konnte die Europäische Union überzeugen und hat durch das Programm INTERREG V A Großregion 2,2 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten. Insgesamt wurde ein Budget von mehr als 3,7 Millionen Euro für den Zeitraum 01.01.2019 – 31.12.2022 bewilligt.

Malika ist die Koordinatorin des Projekts und ein echtes Kind der Großregion. Die gebürtige Französin lebt im Saarland und hat bereits Berufsstationen und Studienerfahrungen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland hinter sich. Sie kennt das Potential und die Herausforderungen grenzüberschreitender Zusammenarbeit aus erster Hand und weiß, worauf es in der Kommunikation ankommt, da sie zuvor für INTERREG in Luxemburg als Referentin für Kommunikation tätig war.

Joana ist Betriebswirtin und kümmert sich als wissenschaftliche Unterstützung vor allem um die finanziellen Aspekte des Projekts. Seit 2018 hat sie in der Abteilung Forschung und Wissenstransfer Erfahrungen mit der Abwicklung und Antragsstellung von Forschungsprojekten gesammelt und unterstützt mittlerweile parallel zu ihrem Master-Studium die inhaltliche Umsetzung von PUSH.GR.

Generell gibt es viele Wege, wie unser Startup Support unterstützt; neben der Unterstützung bei der Beantragung von Förderungen zum Beispiel auch mit Hilfe bei der Geschäftsmodellierung oder Zugang zu Kontakten und Netzwerken, die für die Umsetzung der Geschäftsidee nützlich sein können. Interesse geweckt? Das EXIST-Gründungsbüro ist erreichbar unter startups@htwsaar.de und PUSH.GR unter malika.picart@htwsaar.de. Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme!

Ebenso möchten wir an dieser Stelle auf die bevorstehenden Themenabende hinweisen, die demnächst hier htw saar Blog im Detail vorgestellt werden: Ab dem 05.11. starten im wöchentlichen Rhythmus die 10 Online Themenabende „Geist statt Kohle – Ideen schaffen Unabhängigkeit. In diesen Terminen – die ganz dem Thema Gründung gewidmet sind – berichten Startups, Professoren*innen und das EXIST-Gründungsbüro von ihren Erfahrungen und vermitteln praxisnah Wissen aus dem Bereich Entrepreneurship. Save the Date: „Geist statt Kohle – Ideen schaffen Unabhängigkeit“ ab dem 05.11. immer am Donnerstag von 17:30 bis 18:30 Uhr.

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