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Zwischen zwei Kulturen

Foto: Colourbox.de

Mit der ersten digitalen Interkulturellen Woche vom 17. bis 21. Mai 2021 beabsichtigte das Gleichstellungsbüro, die „Vielfalt als Chance“ hervorzuheben und erhielt viele positive Rückmeldungen.

Trotz der aktuellen Umstände haben viele Interessent*innen, darunter viele Studierende der htw saar zusammen mit dem Gleichstellungsbüro die interkulturelle Woche aktiv mitgestaltet.

Die Woche ist mit einer Präsentation über das Neujahrsfest ‚Norouz‘, das im persischen und kurdischen Kulturraum gefeiert wird, gestartet. Symbolisch hat dies zur Eröffnung der Woche sehr gut gepasst, da das Wort „Norouz – der neue Tag“ bedeutet.

Während der Woche sind ca. 180 Teilnehmer*innen mit uns, von der Ukraine über die Türkei, Kamerun und Syrien bis nach Indonesien gereist.

Nicht nur die Sehenswürdigkeiten und Kulturen dieser Länder haben begeistert, sondern auch die Individualitäten und die Persönlichkeiten der Präsentator*innen.

Sie haben die Botschaft vermittelt, dass zwischen zwei Kulturen zu leben, eine große Bereicherung ist.

Es wurde ebenfalls das Unternehmensmodell „International social Entrepreneurship“ von vier Studierenden aus Syrien, Bulgarien, Deutschland und Albanien vorgestellt. Dabei waren die Kraft der Vielfalt und Verbundenheit zwischen den Student*innen aus den unterschiedlichen Kulturen zu spüren.

Beim ‚Diversity-Bingo‘ haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit bekommen, sich gemeinsam mit dem Thema auseinanderzusetzen und dabei Fragen zu beantworten wie z.B.:

  • Was persönlich bedeutet Diversity konkret für mich und andere?
  • Welche Erfahrungen haben wir einzeln oder zusammen gesammelt?
  • Warum ist uns Diversity wichtig?
  • Wie sähe eine wertschätzende und vorurteilsfreie Hochschule aus?

Bei der Podium-Diskussionsrunde mit dem Titel “Was an der htw saar gut läuft und was besser werden kann?“ haben die Professorinnen Petra Garnjost und Kerstin Heuwinkel mit Student*innen verschiedener Partnerhochschulen der htw saar aus dem Erasmus- und Doppelabschlussprogramm u.a. über die Vor- und Nachteile eines internationalen Studiums diskutiert. Die Studierenden wünschten sich mehr Veranstaltungen und den offiziellen E-Mailverkehr in englischer / französischer Sprache.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und hoffen nächstes Jahr gemeinsam, mit weiteren Institutionen, an der htw saar wieder ein vielfältiges Programm anbieten zu können.

 

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