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Management-Methoden im Hörsaal

Wie sieht der Studiengang der Zukunft aus? Welches Wissen muss wie vermittelt werden, um die Studierenden von heute bestmöglich auf die Praxis von morgen vorzubereiten? Wie können Big Data- und Marketing-Kompetenzen vereint werden?

Diese Fragen stellten sich Professoren und Studierende des Master-Studiengangs Marketing Science der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften nach einem Pilotprojekt im Bereich Big Data. Der dreisemestrige Master-Studiengang gliedert sich aktuell in vier Spezialisierungs­module aus dem Bereich Marketing und vier empirisch orientierte Module aus den Bereichen Markt- sowie Marketing- und Entscheidungsanalyse. Hinzu kommen drei Wahl­pflicht­module, welche bereichsübergreifend angeboten werden.

Zur Beantwortung der oben gestellten Fragen wurde am 22. Januar 2019 ein Design-Thinking-Workshop durchgeführt. Prof. Dr.-Ing. Christian Köhler, Prodekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Experte im Bereich Design-Thinking, moderierte diesen Workshop. Der Design-Thinking-Ansatz liefert eine strukturierte Methode, um neue Ideen zur Produkt- und Organisationsentwicklung zu generieren. Von der Vorgehensweise der Grafik-Designer abgeschaut wechseln sich beim Design-Thinking kreative und reflektierende Phasen ab, die in mehreren Wiederholungsschleifen ein zeitnahes und solides Ergebnis liefern sollen. Die Kombination aus divergentem und konvergentem Denken soll sicher­stellen, dass genügend Raum für neue Ideen vorhanden ist. Diese werden dann evaluiert und darauf geprüft, ob sie tatsächlich zielführend und umsetzbar sind und einen größtmöglichen Nutzen für den Kunden bieten.

Neun Studierende des zweiten Master-Semesters Marketing Science erarbeiteten zusammen mit Prof. Dr. Christian Köhler und unterstützt von Dr. Ulrike Sträßer (Expertin für Wirtschaftsinformatik und neue Lehransätze) sowie Prof. Dr. Tatjana König (Studienleiterin Marketing Science) Konzepte zur künftigen Gestaltung des Master-Studiengangs. Trotz des kurzen Zeitrahmens von wenigen Stunden konnten mithilfe des Design-Thinkings wertvolle Inputs sowohl zur inhaltlichen Weiterentwicklung als auch zur didaktischen Aufbereitung künftiger Lerninhalte und Modulbausteine für Marketing Science gewonnen werden. Die erarbeiteten Erkenntnisse sollen zusammen mit Vertretern aus der Praxis, Absolventen des Studiengangs sowie dem Dekanat der Fakultät weiterentwickelt werden.

 

Prof. Dr.-Ing. Christian Köhler moderierte den Design-Thinking-Workshop.
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