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Service Learning Saved My Life

War doch eine richtig schöne Party, unser Stadtteil-/Hochschul-Fest am 20. Mai 2016. Feuerwehrleute unseres Vertrauens schätzten die Besucherzahl auf 2.000 und alle schienen ihren Spaß zu haben. Unsere Aussteller waren überwiegend glücklich, besonders die Fressgass, da liefen die Geschäfte wie geschnitten Brot – (sprich)wörtlich. Auch unser Getränkestand hat ordentliche Umsätze gemacht und uns ein paar Einnahmen beschert – zusätzlich zum Sponsoring des AStA, der AWO, des Getränkedienstes Gummelt, der Karlsberg-Brauerei, der Stadtwerke und der Sparkasse (un grand merci an diese bewährten Kooperationspartner!).

Wir vom Orga-Team Alt-Saarbrücken/htw saar hatten davor und dabei eine ziemliche Schaff und haben bald gemerkt, dass da mal wieder eine Herausforderung auf uns wartet. Wir brauchten, wie unsere Kommunikations-Chefin sagte, „eine Armada von Helfern“. Etliche tüchtige und engagierte htw saar-Mitarbeiter und HiWis gibt’s ja, auf die können wir uns immer verlassen. Diesmal reichte das aber nicht – rein massemäßig.

Da kam jemand auf die geniale Idee, das Service Learning der htw saar um Hilfe zu bitten. Ursprünglich sind unsere Wirtschaftswissenschaftler bei der Umsetzung ihres Leitbildes „Wir vermitteln mehr als Wissen“ auf das Konzept gestoßen. Wissenschaftlich bedeutet Service Learning, „den Gedanken des Corporate Citizenships (Engagement des mündigen Bürgers für die Gemeinschaft) aufzugreifen und ihn für die Hochschullehre nutzbar zu machen“ (so auf unserer Homepage). John Dewey, der den Begriff prägte, sieht nachhaltiges Lernen nur durch Erfahrung im realen Kontext gegeben. Unsere Service Learning-Projekte haben die Verbesserung der konkreten Situation von Menschen zum Ziel.

Genau das hatten wir nötig! Projektleiter Gerd Weisgerber, er sei gelobt und gepriesen, war sofort Feuer und Flamme und fasste nicht nur selbst kräftig mit an, sondern vermittelte uns auch zwei Studierende, ein Mädel und einen Buben. Und da erfuhren wir, was Service Learning in der Praxis bedeutet: Diese beiden waren unermüdlich, stets verfügbar, schnell von Begriff, nie um eine kreative Lösung verlegen und dabei immer fröhlich. Sie haben ihre Kenntnisse in Projektplanung und -organisation, Marketing, Kommunikation usw. perfekt angewendet, noch einiges dazugelernt und gleichzeitig viel über Alt-Saarbrücken und die Leute erfahren, die sich darum kümmern, das Miteinander im Stadtteil zu fördern. Ohne unsere Service-Learning-Studierenden hätten wir vor und während unseres Begegnungsfests viel mehr Stress gehabt, und das eine oder andere wäre nicht so gut gelungen. Herzlichen Dank nochmal den beiden – so wie den vielen anderen, deren Engagement und Unterstützung wir es zu verdanken haben, dass das erste „Alt-Saarbrücken trifft htw saar“ am 20. Mai 2016 zum vollen Erfolg wurde!

 

Impressionen von „Alt-Saarbrücken trifft htw saar“:

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