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Nachhaltiges Networking

Im März ist es endlich wieder soweit: zum sechzehnten Mal infolge präsentiert sich die htw saar auf einer der größten Tourismusmessen der Welt – der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.

Auch in diesem Jahr wird die Fahrt von Studierenden des dritten Semesters des Bachelor-Studiengangs Internationales Tourismus-Management im Rahmen eines Studienprojektes organisiert. Die Studierenden schlüpfen dabei erstmals selbst in die Rolle der Reiseveranstalter, indem sie das touristische Gesamtpaket der Reise von Anfang bis Ende planen, gestalten und durchführen. Die theoretischen Werkzeuge, die für das eigenständige Erarbeiten einer solchen Dienstleistung von Nöten sind, werden in den wöchentlichen Seminaren unter der Leitung von Dr. Acácia Malhado und in der Vorlesung Management in der Tourismuswirtschaft von Prof. Dr. Ralf Rockenbauch vermittelt.

Das Projekt-Team ITB 2020

Hauptziele der Exkursion sind zum einen, die Drittsemester durch die Planung eines realen Projekts auf spätere berufliche Herausforderungen vorzubereiten und mit möglichst allen Aspekten dieser Managementaufgabe vertraut zu machen. Weiterhin soll aber auch allen anderen Exkursionsteilnehmern ein unvergesslicher Einblick in die Welt des Tourismus auf der ITB ermöglicht werden, verknüpft mit einem ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Rahmenprogramm.

Ein besonderer Fokus liegt dieses Jahr auf dem Thema Nachhaltigkeit. Die Studierenden sollen nicht nur Kontakte untereinander und mit Experten der Tourismusbranche knüpfen, sondern vor allem lernen, dass Reisen nicht zwingend eine Belastung für unsere Umwelt darstellen muss. Der Klimawandel gewann in den letzten Monaten immer mehr an Bedeutung, angetrieben durch Bewegungen wie „Fridays for Future“, weshalb es uns als angehende Tourismusfachleute wichtig ist, Reisen nachhaltig für Mensch und Umwelt zu gestalten. Dass dies nicht gleichbedeutend mit Verzicht steht, zeigt sich in den Elementen unserer Reise. Statt per Flugzeug anzureisen, nutzen wir einen bequemen Reisebus eines lokalen Anbieters; statt neue Schlüsselbänder sowie die zugehörigen Namenschilder anzuschaffen, nutzen wir die vorhandenen unserer Hochschule und statt eines All-you-can-eat-Restaurants haben wir uns dieses Jahr zumindest an einem Abend für eine nachhaltige, aber nichtdestotrotz sicherlich außergewöhnliche und leckere Alternative entschieden.

Alles in allem freuen wir uns, dass unsere Hochschule uns bereits in unserer Studienzeit die Organisation dieses sehr bedeutenden Projekts anvertraut.

Die dazu notwendigen Managementkompetenzen und -tools in der Planung, Durchführung, Evaluation und Budgetkontrolle können wir dadurch schon jetzt praktisch erlernen. Dass wir für das hoffentlich gelungene und alle Exkursionsteilnehmer zufriedenstellende Endprodukt mit Credit Points belohnt werden ist eher ein positiver Nebeneffekt, denn was für uns ganz klar im Vordergrund steht, ist die Reise zu einer einzigartigen Erfahrung für alle Beteiligten werden zu lassen, die so schnell nicht in Vergessenheit gerät.

Für die nun bevorstehenden Klausuren wünschen wir allen Studierenden viel Erfolg und blicken der kurz darauffolgenden Fahrt nach Berlin mit großer Vorfreude entgegen.

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